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„Echte Schubertianer“
Liederabend mit erstklassigen Interpreten
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Dr. Deen Larsen (Mitte)
im Kreise seiner „echten
Schubertianer“, die die Sehnsucht – aus Kanada und
den Niederlanden – nach Baden getrieben hatte.
Von links:
Tyler Duncan (Bariton), Colin Balzer (Tenor), Lenneke Ruiten
(Sopran), Erika Switzer (Klavier), Jos Ruiters (Klarinette) und
Thom Janssen (Klavier). |
Zu einem „Liederabend mit internationalen
Preisträgern des „Franz-Schubert-Instituts“ wurde
kürzlich im Grand Hotel Sauerhof geladen. Die „echten Schubertianer“,
wie Konzert-Initiator Dr. Deen Larsen versicherte, begeisterten ein zahlreiches
Publikum mit ihren Darbietungen: Der Programmschwerpunkt lag wohl bei
Schubert und seinen weltbekannten Vertonungen von Schillers oder Goethes
Gedichten, aber Kompositionen von Louis Spohr, Robert Schumann, Anton
von Webern und Johannes Brahms ergänzten den musikalisch-lyrischen
Genuss. Die Wunderländer der DichterInnen, erfüllt von Sehnsucht
und Liebe, multipliziert mit den Wunderländern kongenialer Komponisten
versetzten in eine wehmütig-träumende Trance. „Schöne
Welt, wo bist du?“ – ein Schrei nach Humanität. Für
drei Stunden war sie, zumindest im geschützten Raum des Kaisersaales
hergestellt. Einfühlungsgabe und technisch, wie sprachlich ausgereiftes
Können zeichneten die Liedinterpretationen der sechs, teils jungen
MusikerInnen aus. Nicht ohne Stolz unterstrich Larsen, dass die MusikerInnenriege
auch in der „führenden Stätte der Liedinterpretation“,
dem Franz-Schubert Institut Baden, ausgebildet wurden.
Badener Zeitung, 24 Juni 2004
 
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